Über Martin Huber
Verschiedene Welten. Ein Massstab.
Ich begann mit einer Chemielaborantenlehre. Später wechselte ich ins Bankwesen und bildete mich zum Betriebsökonom weiter. Mein eigener Weg zeigt mir, was möglich wird, wenn Bildung Türen öffnet. Die Bank hat meinen Blick auf Zahlen und Risiken geprägt. In der Politik geht es dabei um Geld, das Menschen erarbeitet haben. Damit sorgfältig umzugehen, ist für mich eine Frage des Respekts.
Als Gemeindepräsident führte ich eine Exekutive und eine kommunale Verwaltung. Dort musste aus einem Beschluss eine Lösung werden, die sich umsetzen liess und bei den Menschen ankam. Heute erlebe ich als Recycling-Unternehmer und Biolandwirt Regeln und Bewilligungen auch von der anderen Seite. Ich kenne die Verantwortung des Staates – und die Aufgabe, unter seinen Regeln zu arbeiten und zu investieren.
Diese beiden Perspektiven will ich in den Regierungsrat einbringen. Menschen sollen sich auf den Staat verlassen können, wo sie ihn brauchen. Unternehmen sollen Raum haben, auszubilden und zu investieren. Und politische Entscheide sollen daran gemessen werden, was sie tatsächlich verbessern. Dafür will ich Verantwortung übernehmen: die Zahlen verstehen, Menschen zusammenbringen und Lösungen umsetzen. Für Züri werken. Im Isatz für d’Sach!

Meine Stationen
- 1997Chemielaborant EFZ, Sika AG.
- 1998–2001Landwirt im elterlichen Betrieb.
- 2001–2009Credit Suisse: Geldmarktabwicklung, Relationship Management und Internal Auditing.
- 2002Händlerlizenz SWX, heute SIX.
- 2005Betriebsökonom KSZH.
- 2007Weiterbildung Internal Auditing an der Universität Zürich.
- seit 2009Inhaber eines Bio-Landwirtschafts- und Recyclingbetriebs.
- 2009–2014Gemeinderat von Neftenbach.
- 2014–2019Gemeindepräsident von Neftenbach.
- 2014Landwirt EFZ.
- seit 2019Zürcher Kantonsrat.
- seit 2023Mitglied der Finanzkommission des Kantonsrats.
Persönlich
Martin Huber, Jahrgang 1978, lebt und arbeitet in Aesch bei Neftenbach. In seiner freien Zeit fährt er gerne Ski und reist. Prägend ist für ihn die Erfahrung, dass ein beruflicher Weg nicht geradlinig verlaufen muss und Verantwortung in sehr unterschiedlichen Lebenswelten entsteht.